Archiv der Kategorie: Zimmermann

Der blaue Himmel unter’m Dach

Letzte Woche kam doch tatsächlich noch mal etwas Leben bzw. Handwerker auf die Baustelle.
Die Firma Palushi aus Alpirsbach hat unsere Dachisolierung eingebaut. Unsere Sparrenstärke beträgt 18 cm und normalerweise hätte auch eine 18cm starke Isolierung rein müssen. Aber wie auch bei vielen anderen Baumaterialien war diese leider nicht mehr verfügbar und somit wurde einfach die nächst, Größere verbaut.  Eine 20 cm dicke Isolierung aus Steinwolle wurde zwischen die 18cm staken Sparren gepresst. Anschließen wurde das ganze mit einer blauen Folie abgedeckt, fest getackert und einem Kleber sauber an der Wand verklebt.

Die Dachschräge im Spitzboden wird dann noch mit Latten verstärkt, so dass ein lösen der Folie und der Dämmung nicht mehr möglich sein. Im Wohnbereich im DG wird die Schräge ebenfalls noch mit Latten abgedeckt und dann mit Rigipsplatten oder einer Holzdecke abgedeckt.

Die bieden Handwerker der Firma Palushi haben in den 6 Stunden bei uns auf der Baustelle eine hervorragende Arbeit abegelgt obwohl sie während dieser Zeit ständig beim reden, rauchen und Kaffetrinken waren…

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Es will alles gut "BE-DACHT" sein

Die Rede ist hier von unseren Ziegeln. In unserem „Rundum-Sorglos-Paket“ werden uns 2 Ziegel (genauer gesagt Betondachpfannen) von Braas angeboten. Die Frankfurter- und die Harzer-Pfanne. Beide sind nichts besonderes, sondern eine Standard Dachpfanne wie sie auf zig Häusern zu finden ist. Wir müssten uns eigentlich nur zwischen den beiden Modellen entscheiden und die Farbe noch wählen und genau da beginnen jetzt die Probleme:

Problem Nummer 1:

Unser Zimmermann verlegt nur sehr ungern Braas Dachpfannen weil er bei Bruchziegeln mit Braas immer Probleme hat bei der Nachlieferung. Er hat uns vorgeschlagen eine Betonpfanne von Nelskamp zu Verlegen. Mit denen hätte er gute Erfahrungen und es gibt auch dort die gleichen Modelle.

Problem Nummer 2:

Eigentlich ist es kein Problem den die Ziegel von Nelskamp sind etwas günstiger als die von Braas aber unser Generalübernehmer erstattet uns den Preis nicht. Anscheinend sei dieser zu vernachlässigen was aber definitiv nicht der Fall ist bei dieser Dachgröße.

Problem Nummer 3:

Welches Modell ist denn nun die richtige oder as beste für unser Häusle? Es stehen 4 Modele zur Auswahl.

Problem Nummer 4:

Welche Farbe soll es denn sein. Wir wollten ein rotes Dach aber hier gibt es auch Unterschiede. Ziegelrot, neurot, altrot, rotbraun, herbstfarben oder bordeauxrot.

Problem Nummer 5:

Soll es ein einfacher Ziegel sein oder soll er beschichtet sein damit sich der Schmutz nicht so schnell absetzen kann und es keine Moosbildung gibt. Welcher Schutz ist den aber der richtige oder bessere? „Longlife“ oder „selbstreinigend“? Es muss hier ja wohl nicht erwähnt werden, dass diese Beschichtung ein Aufpreis kostet.

Problem Nummer 6:

Wenn man schon Aufpreis zahlen soll dann kann ja mal auch über einen Tonziegel nachdenken. Vielleicht liegt dieser in einer akzeptablen Preisklasse wofür man bereit wäre mehr auszugeben.

Fazit:

Der Tonziegel für unser Dach hätte ca. 2000 Euro mehr gekostet. Zu teuer – diese Idee wurde verworfen.

Die Beschichtung hat im Preis variiert von 600 Euro bis 800 Euro. Ebenfalls zu teuer und wurde ebenfalls verworfen.

Von den 6 Farben kamen zum Schluss nur noch 2 in Frage – die Entscheidung war dann voll einfach.

Bei den 4 Modellen haben wir uns auch auf 2 geeinigt die in die engere Wahl kamen.

Und die Probleme 1 und 2 akzeptieren wir mal so – vorerst.

 

Und der Sieger unserer Ziegel-Wahl heißt:

Hersteller: Nelskamp

Modell: Sigma-Pfanne

Farbe: neurot (knalliges rot)

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Der "Gehweg" auf dem Dach

Am Mittwoch Mittag war zum zweiten mal der Zimmermann auf der Baustelle. Er brachte die ersten Balken für das Dach und diese wurden dann auch gleich noch vor Einbruch der Dunkelheit auf das Haus gesetzt. Zuerst wurden die beiden Mittelpfetten auf die Giebelwände gelegt und genau ausgerichtet. Die Balkenschuhe an den Pfetten für den Zwischenboden wurden schon auf dem Abbindeplatz beim Zimmermann angebracht. Nach dem genauen Ausrichten wurden dann die Querbalken in die Balkenschuhe gelegt und Stück für Stück konnte man sehen wie die Decke über dem DG wächst.

Unsere Mittelpfette auf der Südseite hat eine Länge von 11,5 Meter, eine Breite von 28cm und eine Höhe von 22cm. Unser Zimmermann meinte, dass er so was mächtiges schon lange nicht mehr verbaut hat und es sich bei dieser Größe nicht mehr um eine Balken handelt, sondern das ganze eher nach „Gehweg“ ausschaut.

Wir wissen es nicht genau, aber es wird gemunkelt, dass unser Statiker nicht nur Aktien in der Stahl- und Betonindustrie hat, sondern auch noch im Holzgeschäft…

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Der Zimmermann war da…

Nein, Nein. Es war noch kein Richfest, das Dach ist noch nicht drauf und es wurde auch noch kein einziges Stück Holz verarbeitet. Der Zimmermann (Markus Schmied aus Freudenstadt – Wittlensweiler) hat nur ein Gerüst aufgestellt, das er später benötigt, wenn er das Dach aufschlagen will.

Während das Gerüst steht, hat man die einmalige Chance  um das Haus herumzulaufen – allerdings in einer Höhe von 3 – 5 Metern …

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