Tagesarchiv: 1. November 2006

3+3 = 9

Ganz am Anfang haben wir ein paar Leerrohre in die Bodenplatte gelegt. Das Ergebnis ist fast optimal – das Rohr hätte eigentlich in der Wand in einer Aussparung hochlaufen müssen. Hier müssen wir leider noch etwas nach arbeiten. Wir haben zwar lange gemessen und gerechnet um die richtige Position für das Leerrohr zu bestimmen aber leider fehlten 5 cm zum Erfolg. Das mit dem Rechnen müssen wir wohl nochmal üben…

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Der Frosch war da

Am Montag haben die Maurer die restlichen Arbeiten erledigt die nötig waren um die Filigrandecke mit Beton zu befüllen. Es mussten noch einige Außenwände eingeschalt werden und auch noch die eine oder andere kleine Öffnung in der Decke musste noch verschlossen werden. Auf die Filigrandecke wurden dann noch Stahlmatten verlegt und noch zusätzliche Eisenstangen nach dem Plan des Statikers verlegt.

Das Problem mit unserer Treppe konnte auch gelöst werden. Es wurden einfach die 20 cm mit der Flex abgetrennt. Somit haben wir jetzt die entsprechende Kopffreiheit und wieder eine paar Tage weniger mit Kopfschmerzen.

Am Dienstag Morgen kamen dann die Betonmischer und haben den fertigen Beton zur Baustelle gebracht. Dieser wurde dann in einen Betonkübel gegossen und mit dem Kran (der immer noch nicht ganz ausgefahren ist) auf die Decke gehoben. 5 Maurer waren damit beschäftigt unsere Decke zu gießen, den Beton zu verteilen und zu glätten.

Der Frosch hat ebenfalls seinen Teil dazu beigetragen – denn er brachte den Beton.

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Und es wurden mehr Leerrohre

Am Freitagabend haben wir alle Vorbereitungen getroffen damit der Elektriker zügig seine Leerrohre verlegen kann. Um halb 8 Uhr war allerdings noch kein Elektriker auf der Baustelle. Somit haben wir begonnen weitere Leerrohre einzuziehen die für das spätere „Netzwerkvergnügen“ notwendig sind“ Um halb 10 Uhr kam dann der Elektriker und nach zwei Stunden war er dann auch schon wieder weg und wir waren immer noch nicht fertig. Aber warum? Unten sind alle Lehrrohre aufgelistet die man als EDV-ler ebenso braucht:

Da wären zum einen die Leerrohe für PC und TV die in den Gewölbekeller und in die alte Garage laufen.

Dann wären da weitere 3 Leerrohre in der Einliegerwohnung für PC und TV – man will es dem Mieter ja schließlich recht und angenehm machen.

Ein Leerrohr geht in die Waschküche zur Waschmaschine – darüber lässt sich dann die Waschmaschine updaten.

Ein Leerrohr geht in den Heizungsraum zur Heizung damit man diese von jedem Raum bzw. jedem Ort weltweit per PC steuern kann.

Ein Leerrohr für PC und TV geht auf die Terrasse – die EM2008 wird im Freien angeschaut.

Zwei Leerrohre gehen in die Küche. Das eine ist für die Kaffeemaschine damit diese sich aus dem Internet die neuesten Kaffeekreationen downloaden und uns in die Tasse bringen kann. Das andere geht zum Kühlschrank damit auch dieser eines Tages mit dem Internet kommunizieren kann und gleich den neuen Joghurt nachbestellt wenn der andere abgelaufen ist.

Dann gab es ein Leerrohr für das Esszimmer falls sich dort mal eine LCD-Fernseher oder eine PC-Terminal hinverirren sollte.

Und selbstverständlich gab es auch Leerohre für das Wohnzimmer für TV und PC.

Im Wohnzimmer wurden dann noch Leerrohre für die kommende „Dolby Digital Plus 7.1“ Anlage gelegt und das Esszimmer wurde ebenfalls noch an die Stereoanlage mit angeschlossen.

Dann kamen noch Leerrohre für die Türsprechanlage hinzu sowie gleich eine Möglichkeit damit diese auch später an die Telefonanlage gekoppelt werden kann.

Der „Rund-Um-Sorglos-Elektriker“ hat seinen Strom nach dem vorgegeben Plan verlegt. Wir haben uns auf den „Schwachstrom“ konzertiert. Aber was unser Elektriker mit seinen 35 Jahren Berufserfahrung außerdem noch zusätzlich an Leerrohren verlegt hat ermöglicht uns später Elektroinstallation die keinen Wunsch mehr offen lässt.

Insgesamt haben wir über 400 Meter Leerrohr verlegt und das von unserem „Rund-Um-Sorglos-Elektriker“ ist noch nicht mit dazu gerechnet. Und im Klo liegt kein einziges – irgendwo will man ja auch mal seine Ruhe haben.

Uns so sah es am Samstagabend aus:

 

 

Und wieder waren sich wieder drei Personen eingig: Diesesmal die Bauleitung, unserer Elektriker mit seinen 35 Jahren Berufserfahrung und der Maurer:

„An Leerrohren wurde hier nicht gespaart – sowas haben wir noch nie gesehen…“

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