Monatsarchiv: Oktober 2006

Verfüllen und Verdichten

Der Beton in den ausgegossenen Kellerteilen ist mittlerweile so weit ausgehärtet, dass die Maurer damit beginnen konnten den Arbeitsraum zu verfüllen. Zuerst wurde unsere „Fat Lady“ auf ein Bett aus Sand gebettet und der Überlauf wurde sofort an den Abwasserabfluss im Kontrollschacht angeschlossen. Danach wurde die Ringdrainage rund um die Kellerwand gelegt und ebenfalls ans Abwasser angeschlossen. Die Drainage wurde dann mit 30 – 40 cm Kies zugeschüttet. Der Arbeitsraum wurde dann mit Erde verfüllt und nach einer Lage Erde von ca. 40 cm wurde diese mit einem Rüttler verdichtet. Die Zisterne wurde komplett mit Sand eingedeckt damit kein Stein an die Seitenwand drücken kann der dadurch die Zisterne beschädigen könnte. Es wurde so weit angefüllt, dass man jetzt eben von der Straße aus ins Haus hinein gehen kann…   Das ist kein Wurm – sondern die Drainage

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The Fat Lady

Die ganze letzte Woche haben wir uns überlegt, ob wir doch noch eine Zisterne in den Garten einbauen lassen sollen. Das Loch vor dem Haus war so groß, dass es fast schon eine Pflicht war dort eine Zisterne einzugraben, oder anderst gesagt so einfach wird es nie wieder werden ein Zisterne in den Garten zu bekommen. Also Entscheidung gefallen: Die Zisterne muss her und zwar schnell bevor der Maurer das Loch wieder anfüllt. Aber wo bekommt man so ein Ding auf die schnelle her? Beim großen Auktionshaus im Internet gibt’s die Dinger zwar günstig aber 2-3 Wochen Lieferzeit plus horrende Versandkosten. Beim blau-gelben Baumarkt gibt es derzeit keine 20 % Rabatt und außerdem hat er wie die anderen Baumärkte auch eine Lieferzeit von 1-2 Wochen. Dann gibt’s da noch die Firma Schwenker in Neubulach die Erdöltanks und Beton Zisternen verkauft und verbaut. Vorbei fahren und schauen was auf dem Hof steht kann nicht schaden dachten wir und tatsächlich, da stand sie: Dick, schwarz und kein bißchen sexy. Ihre Maße: 3300 Liter, aus Kunststoff und 2 Meter hoch. Kurz mit dem Händler gesprochen, einen fetten Rabatt bekommen und das ganze wurde auch noch frei Haus geliefert… Wer braucht da noch Ebay oder den Praktiker?

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Angeschmiert und eingepackt

Am Donnerstag waren die Handwerker den ganzen Tag damit beschäftigt den Keller von außen abzudichten. Die Wände waren Aufgrund des schönen Wetters trocken und somit gab es auch keine Probleme den Bitumenanstrich anzubringen. Die kompletten Betonfertigteile wurden von außen mit dieser zähen Masse angestrichen und somit abgedichtet. Dieser Anstrich verhindert, dass die Feuchtigkeit von der aufgefüllten Erde in den Beton und somit ins Haus eindringt. Auf den noch feuchten, klebrigen Bitumenanstrich wurde dann direkt die Perimeterdämmung aufgeklebt. Der Statiker hat bei uns eine Stärke von 10 cm errechnet was eigentlich schon ziemlich viel ist. Naja – uns kann es nur recht sein, dann bleibt es warm im Keller. Nach dem Anstrich und der Perimeterdämmung kam noch eine zusätzlich Noppenbahn davor die nochmals den Keller vor Feuchtigkeit schützt und gleichzeitig eine Lüftung bietet.

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War die Post da? Alles ist gelb

Die Maurer waren am Mittwoch fast den ganzen Tag damit beschäftigt das Eck am Gewölbekeller einzuschalen, welches wir am Tag davor freigelegt und gereinigt haben. Die Konstruktion sieht nicht nur mächtig aus, sondern es kam auch mächtig Beton rein. Das ganz Eck und noch ein Teil der West-Kellerwand wurden eingeschalt und in einem Guss gegossen. Wir sind gespannt was das raus kommt wenn es ausgeschalt wird. In diesem Zuge wurden auch gleich die Wände ausgegossen die am Montag aufgestellt wurden. Jetzt hat die Kellerwand ihren festen Stand und die einzelnen Elemente sind fest miteinander verbunden. Und was ist jetzt gelb? Nicht der Beton, nicht der Kran und nicht der Keller. Unsere Steine wurden geliefert. Unser Haus wird mit Ytong Steinen gebaut und diese werden, verpackt in einer knall-gelben Folie, auf die Baustelle gebracht. Das ganze Grundstück ist mit großen, gelben Ytongpaketen voll gestellt. Aber von der Post wurden diese nicht geliefert…    

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Alte Mauern – Neuer Beton: Teil 1

Am Dienstag Abend haben wir die alte Mauer am Gewölbekeller Eingang für den Mauerer vorbereitet. Das Fundament dieser Mauer geht bis runter auf den Boden des Gewölbekellers. Auf der Innenseite ist der Treppenabgang und auf der anderen Seite war die angefüllte Außenwand. An der Außenwand haben wir die restlich Erde abgetragen die nicht mit dem Bagger entfernt werden konnte. Je mehr Erde wir aber von der alten Mauer entfernten, desto mehr lösten sich aber auch die Steine von der Mauer. Keine großen Brocken sondern viele, viele kleine. Kaum war einer weg dann löste sich aber auch schon der nächste. Nach 3 Stunden graben und putzen war dann die Mauer einigermaßen sauber und noch stabil. Viel hätten wir nicht mehr entfernen dürfen sonst wäre uns die Mauer umgekippt. Aber – am Mittwoch kommt die Schalung drum und Beton darauf…

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Der Kran – hoch, höher am höchsten…

Am Dienstag passierte den ganzen Vormittag eigentlich nichts auf der Baustelle. Die Maurer waren unterwegs und haben Ihren Kran geholt. Dieser musste erst noch auf einer anderen Baustelle abgebaut und zu uns auf die Baustelle transportiert werden. Um ca. 15 Uhr waren die Jungs dann bei uns Vorort und haben den Kran aufgestellt – oder sie versuchten es. Nach dem ersten Schritt des Aufstellens war der Kran schon hoch. Dann wurde er langsam hochgefahren und er wurde höher. Mehr aber auch nicht. Der Kran blieb nach zwei-drittel seiner Größe einfach stehen und verweigerte seinen weiteren Dienst nach oben. Der Monteur der den Kran aufstelle meinte, dass irgendwas, irgendwo, irgendwie klemmte was aber nicht weiter schlimm ist. Der Kran ist trotzdem funktionstüchtig – aber am höchsten wird er wohl erst nach der Reparatur…

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Die ersten Wände

Am Montag Morgen kamen per LKW die ersten Kellerwände auf die Baustelle. Unser Keller wird auf der Nordseite zur Straße und an der Westseite zum bestehenden Gewölbekeller hin mit Betonfertigteilen erstellt. Die Betonteile wurden mit dem Bagger auf die Bodenplatte gestellt. Leider ist der Kran noch nicht auf der Baustelle, so dass die Bauarbeiter nicht so voran kamen wie sie es gerne hätten. Der Vorteil der Fertigbetonteile liegt darin, dass nur ein kleiner Arbeitsraum benötigt wird und die Wänden Innen wie Außen total glatt sind. Der eigentliche Grund aber für die Fertigbetonteile bei uns war oder ist der Platzmangel zwischen der West-Außenwand und dem Gewölbekeller. Gerade einmal ein Meter liegt zwischen dem Gewölbekeller und der neuen Hauswand. Zwischendrin sind 50 cm Arbeitsraum und nur noch 50 cm Erde – aber der Gewölbekeller hält noch…

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